Ich lebe gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern Tobias und Isabella in einen Haus mit Garten in Graz.
Seit meinem ersten Atemzug begleiten mich Hunde – als Spielpartner, Freunde und treue Weggefährten.
Meinen ersten eigenen Hund holte ich mir 1997: einen Akita-Rüden namens Arima Yagino Yashikikarano. Er begleitete mich durch mein Studium bis zum Ende meines Turnus und war ein
ganz besonderer Hund – ein „Sir“, eine alte Seele. Von ihm habe ich viel über Charakterstärke gelernt.
Als Arima 2008 verstarb, wurde ich kurz darauf schwanger. Noch heute habe ich das Gefühl, dass er gegangen ist, um Platz für neues Leben zu schaffen.
Im Jahr 2000 kam seine Gefährtin B’Chiisai Geisha Asahi Inu zu mir. Sie war sein komplettes Gegenteil: stets fröhlich, lebenslustig und voller Energie. Mit ihr durfte ich die
Landesmeisterschaft in der BGH 1 gewinnen. Im Sommer 2011 mussten wir Geisha aufgrund einer Krebserkrankung erlösen.
2010 kam unser erster Islandhund aus Hamburg zu uns- Dúna fra Kerlingarfjöll : Dieses cremefarbene, lächelnde Fellbündel eroberte im Sturm unsere Herzen. Mit ihr
absolvierte ich die BH, BGH 1 sowie eine Therapiehundeausbildung. Dúna war Mutter von zehn Welpen, inzwischen auch vielfache Großmutter und eine wunderbare Spielgefährtin für meine
Kinder. Am 18.04.2023 ist Duna still und leise über die Regenbogenbrücke gegangen.
Im Herbst 2011 kam Satsukiyami, genannt Satsu – eie brindlefarbener Akita Inu Dame– zu uns. Ursprünglich für die Zucht aus Ungarn importiert, konnte sie aufgrund
gesundheitlicher Probleme und Schwierigkeiten im Rudel nicht dort bleiben. Umso dankbarer sind wir, dass sie bei uns ihr Zuhause gefunden hat. Leider mussten wir im Juli 2022 auch von
unserer geliebten Satsu Abschied nehmen. Derzeit lebt kein Akita Inu mehr bei uns.
Im Jänner 2015 zog Gantroppas Dottla Yldis, genannt „Ylvi“, aus der Schweiz bei uns ein. Von Anfang an zeigte sie sich souverän – auch in der (V)Erziehung der nächsten
Generation. Wie ihre Mutter war sie eine intelligente, schnelle und äußerst willensstarke Hündin. Ganz typisch für einen Islandhund brauchte sie einige Jahre, um wirklich erwachsen zu
werden. Es war eine Zeit, die viel Geduld und Zuversicht erforderte –bis wie ein eingespieltes Team wurden. Aus ihrem letztem Wurf haben wir eine uns Hündin, Austurrikis
Frekja, behalten. Viel zu früh hat uns Ylvi, mit nur 9 Jahren, kurz nach der Geburt ihrer ersten Enkelkinder verlassen.
Abschließend möchte ich meinem Mann und meinen Kindern von Herzen danken. Ohne ihn wäre meine Leidenschaft für die Hundezucht nicht möglich. Nur durch seine Unterstützung, seinen Einsatz und sein
Verständnis kann ich diesen Weg gehen.